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Spring Cleaning - So gestaltest du deinen Frühjahrsputz für den Kopf und beseitigst mentales Chaos


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Der Winter ist vorbei, die ersten Krokusse sprießen, überall hängen dicke Knospen an den Bäumen, bereit um sich voll zu entfalten und der Welt zu zeigen.
Mit dem Start des Frühlings erwachen auch die eigenen Lebensgeister so langsam aus dem Winterschlaf. Man kommt morgens wieder leichter aus dem Bett, da es schon hell wird bzw. bereits hell ist, wenn der Wecker klingelt. Man verspürt den Drang nach mehr Bewegung draußen und hat wieder mehr Energie.

Was viele Menschen gerne im Frühling tun: einen Frühjahrsputz. Die gesamte Wohnung bzw. das Haus werden einmal auf den Kopf gestellt, um diese/s Frühlings-frisch zu machen. Es wird geputzt, aufgeräumt, aussortiert und ausgemistet. Die Wintersachen finden Platz auf dem Dachboden und alles, was man jetzt in den wärmeren Monaten nicht mehr braucht, wird weggeräumt. Manches, was man gar nicht mehr haben will, darf vielleicht auch ganz gehen, Danach blitzt die Wohnung, alles ist frisch und bereit das zu empfangen, was der Frühling zu bieten hat.

Dieses Ritual des Spring Cleanings finde ich sehr schön, da es Platz für Neues schafft und hilft, sich zu fragen, was einem noch dient oder eben nicht mehr.

Diesen Frühjahrsputz kann man auch erweitern: auf sich selbst.

Vielleicht geht es dir manchmal ja auch so: Dein Kopf fühlt sich voll und schwer an, die Gedanken kreisen wie wild und irgendwie weißt du gar nicht so recht, wo dir der Kopf steht. Du fühlst dich ausgelaugt und müde durch das Chaos in deinem Kopf.

Den Geist davon zu befreien, was dich nicht mehr fördert, kann ein wahrer Energie-Booster sein.
Du hast die Möglichkeit Gedanken ziehen zu lassen, ins Handeln zu kommen und neue, frische Gedanken einzuladen.

Ich mache dieses mentale Reinemachen sogar gerne mehrmals im Jahr. Und zwar immer dann, wenn ich merke, dass mein Kopf zu voll ist, ich mich innerlich unruhig fühle und ich spüre, dass es mir an Energie fehlt. Sie hilft mir Klarheit und Fokus wiederzuerlangen. Außerdem schenkt sie mir neue Energie, da ich mich damit auseinandersetze, was mich gerade beschäftigt und welche Gedanken mich vielleicht sogar hemmen. Ich werde mir so meines Selbst bewusster und mach mir achtsam klar, was gerade in meinem Kopf los ist.

Du darfst für dich entscheiden, wie oft du diese Übung im Jahr machen möchtest.


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In a hurry? Dann speichere dir den Beitrag gerne für später.



So gestaltest du deinen mentalen Frühjahrsputz:





1. Verbinde dich mit dir



Bevor du mit deinem mentalen Frühjahrsputz los startest, empfehle ich dir, erst einmal im Hier und Jetzt anzukommen. Gerne kannst du eine kurze Meditation dafür machen, um dich für den Prozess des Loslassens zu Öffnen und dich mit dir auf einer tieferen Ebene zu verbinden.

Da ich weiß, dass Meditation nicht für jeden etwas ist, habe ich hier eine kurze Anleitung für eine Atemübung für dich.

Die Verbindung mit deinem Atem ist die einfachste und schnellste Möglichkeit in deinem Körper anzukommen und im Moment zu sein. - ganz ohne Meditation.

1. Setze dich aufrecht hin.
2. Schließe deine Augen.
3. Lasse deinen Atem ganz natürlich fließen. Du brauchst hier nichts tun.
4. Atme nun ganz bewusst tief und langsam durch die Nase ein.
5. Atme ganz bewusst und langsam durch die Nase wieder aus.
6. Falls irgendwelche Gedanken hierbei aufkommen sollten, dann verfolge sie nicht weiter. Stell dir vor, deine Gedanken sind Autos auf einer vielbefahrenen Straße und du stehst am Straßenrand und beobachtest diese nur. Lass sie einfach an dir vorbei fahren.
7. Wiederhole das bewusste Ein-und Ausatmen 15 Mal.

Diese Übung hilft dir dabei, in dir Ruhe zu finden, sie erdet dich und du kommst in dir an.




2. Identifiziere Energieräuber in deinem Kopf



Nun lade ich dich dazu ein in deinem Kopf ausfindig zu machen, was dir nicht mehr dient, was dir deine Energie raubt, wo gerade in dir noch Unordnung herrscht und was vielleicht sogar gehen darf.

Wenn wir unsere Wohnung aufräumen, dann unterteilen wir die Dinge gerne in 3 Kategorien: Behalten, Kann weg, Überlege noch. Wir betrachten den Gegenstand, um den es geht, und fragen uns, ob dieser uns noch dient, ob er uns noch Freude bringt und ob er noch seinen Zweck erfüllt. Je nachdem wie wir diesen bewerten, wandert er in eine der 3 Kategorien.

Das ist ein tolle Methode, die wir auch auf unseren Geist anwenden können.

Oft sind wir so in unserem Alltag gefangen, dass wir nicht die Möglichkeit haben, unsere Gedanken bewusst unter die Lupe zu nehmen. Man steht morgens auf, geht seinen To-Dos und Verpflichtungen nach, springt von einem Termin in den nächsten, trifft sich abends dann noch zu einem Essen mit einer Freundin und kommt dann müde, ausgelaugt und unzufrieden nach Hause und weiß eventuell gar nicht, woran das liegt. Und ja, die Art und Weise wie wir unseren Alltag gestalten, kann natürlich zu dieser Erschöpfung und Unzufriedenheit beitragen. Hier kann man aktiv für sich definieren, wie viele Termine man am Tag maximal wahrnehmen will, wie viele To-Dos man sich aufträgt etc. und dann aktiv daran etwas ändern, sodass man mehr Raum für Pausen und Erholung hat.

Dir jedoch auch bewusst zu machen, dass viele Energieräuber in deinem eigenen Kopf sitzen, ist ein weiterer guter Ansatz, um wieder mehr Energie zu gewinnen, den Fokus zu schärfen und Klarheit über den eigenen Weg zu bekommen.


Hierzu gehst du wie folgt vor:


1. Schreibe alle Gedanken auf


Nimm dir dein Journal, ein Notizheft oder ein leeres Blatt Papier und deinen Lieblingsstift (es ist wirklich sehr wertvoll, wenn du diese Übung handschriftlich machst) und schreibe alle Gedanken auf, die du gerade hast und die in deinem Kopf umhergeistern.

>> Schreibe alle Gedanken auf, auch die, die deiner Meinung nach vielleicht uninteressant oder nicht wichtig sind.
>> Bringe alles aufs Papier, was dir in deinem Kopf herumschwirrt.

Das hilft dir Klarheit darüber zu erhalten, was dich gerade beschäftigt. Außerdem hilft das Schreiben dabei, deinen Geist zu leeren.


Auf dem Papier ist aus dem Kopf. - Jeanette Klinger


2. Bringe Ordnung in deine Gedanken

Betrachte die Gedanke, die du gerade notiert hast, und schau mal, ob du die Gedanken clustern kannst. Hast du Gedanken, die immer wiederkehren? Gibt es Gedanken, die zu einem Themengebiet passen? Gibt es Hauptkategorien?

Beispiel 1: Arbeit
Gedanke 1 : Ich muss die Präsentation noch beenden...
Gedanke 2: Meine Kollegin hat mich schon wieder schlecht beim Chef dastehen lassen...
Gedanke 3: Immer bekomme ich die doofen Aufgaben...
etc.

Beispiel 2: Liebe
Gedanke 1: Wir streiten zur Zeit so viel...
Gedanke 2: Ich habe schon länger kein Kompliment mehr bekommen...
Gedanke 3: Mist, ich brauche noch ein Geburtstagsgeschenk...
etc.


3. Leite Handlungen ab

Nachdem du nun Klarheit darüber erhalten hast, was dir durch den Kopf schwirrt und dir eventuell sogar deine Energie raubt, lade ich dazu ein dir zu überlegen, welche Gedanken dich fördern und welche nicht.

Wichtig: Bitte verurteile dich nicht dafür, dass du bestimmte Gedanken hast. Du hast sie nur, jedoch bist du nicht deine Gedanken!

Eventuell hast du einige entlarvt, die dir deine Energie rauben und das Chaos in deinem Kopf befeuern.

Was kannst du tun, um diese Energieräuber zu beseitigen?

>> Kannst du den Gedanken einfach los oder ziehen lassen?
>> Kannst du den Gedanken als nicht wahr identifizieren?
>> Kannst du den Gedanken umformulieren, dass er dich fördert anstatt hemmt?
>> Kannst du etwas konkret machen, damit der Gedanke dir keine Energie mehr raubt? Welche Handlung kannst du ergreifen (ein Gespräch führen, Teilen deiner Bedürfnisse, ein offenes To-Do erledigen, ein Thema mehr Aufmerksamkeit schenken...).

Höre in dich hinein, welche Maßnahmen stimmig für dich sind. Du trägst alle Lösungen bereits in dir.

Das Ableiten von einer Handlung und die direkte Arbeit mit deinen Gedanken schafft innere Ordnung, entspannt deinen Geist und hilft dir, dich wieder leichter und befreiter zu fühlen.
Je öfter du solche Handlungen und Maßnahmen ableitest, umso bewusster und achtsamer beseitigst du das Chaos in dir.

Ich mag diese Teil-Übung sehr gerne und mache sie immer dann, wenn mein Kopf sich voll anfühlt, in stressigen Zeiten und wenn ich mir Klarheit wünsche. Diese Übung kannst du also immer machen, nicht nur im Frühling.




3. Lüfte den Geist



Daheim lieben wir es, alle Fenster zu öffnen und einmal den Wind durch die Wohnung sausen zu lassen, um ordentlich durchzulüften. Frische zieht ein.

Dies kannst du auch mit deinem Geist machen. Die einfachste Methode dafür: Gehe nach draußen. Und noch besser: Gehe in einen Park oder Wald. Gehe in die Natur. Lasse dein Handy daheim oder stell den Flugmodus ein. Verbinde dich mit der Natur um dich herum. Atme die frische Frühlingsluft ein. Lausche den Vögeln. Betrachte die Pflanzen, die kurz davor sind, sich komplett neu zu entfalten.
Die Verbindung mit der Natur bei solch einem Spaziergang/einer Wanderung erdet dich, erinnert dich an das, was zählt, schafft Ruhe in dir und ermöglicht dir Raum für neue Impulse zu schaffen.

Diese Teil-Übung kannst du am besten ganz oft unter dem Jahr machen. Denn in unserer lauten Zeit fehlt es oft an diesen leisen, verbundenen Momenten.




 

Nun bist du bereit für deinen mentalen Frühjahrsputz. Wie bereits erwähnt, ist es auch unter dem Jahr immer wieder hilfreich mentales Chaos zu beseitigen, um mehr Klarheit, Fokus und Leichtigkeit einzuladen. Mit dieser Form der Selbstfürsorge schaffst du Bewusstsein darüber, was gerade in dir passiert und du hast die Möglichkeit achtsamer mit deinen Gedanken umzugehen.

Teile gerne deine Erfahrung, nach deiner mentalen Aufräum-Aktion. Wie hast du dich danach gefühlt? Was ist dir aufgefallen?

Hast du eine eigene Methode, die dir hilft, Ordnung in deinem Kopf zu schaffen? Teile es gerne in den Kommentaren.



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Jeanette Klinger Selbstliebe Life Coaching introvertierte Frauen Selbstvertrauen stärken


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Mein Name ist Jeanette und ich finde,

dass (Selbst-)Achtsamkeit zu den Grundelementen eines erfüllten Lebens gehört. Es beginnt damit, dass du beginnst dir zu erlauben zu lauschen und zu beobachten. Im Außen und - noch viel wichtiger - im Innen. Dafür darfst du das Tempo drosseln, still werden und wahrnehmen, was ist.

Selbstbewusstsein beginnt damit, dass du anfängst dir selbst bewusst zu werden. Als Mindful Empowerment Coachin, Achtsamkeit-und Meditationstrainerin und Aroma-Beraterin unterstütze ich dich genau dabei. 

Ich bin davon überzeugt, dass wir mehr sind als das, was wir über uns denken und glauben. Ich bin überzeugt, dass für jede einzelne Frau so viel mehr möglich ist, wenn sie sich erlaubt, sich mit sich zu beschäftigen, sich zu entdecken und ihr inneres Leuchten nach außen strahlen zu lassen und ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

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